Verein KISS - Zeit bleibt wertvollDie Altervorsorge der Zukunft


Herzlich willkommen

Wir freuen uns, dass Sie sich für KISS - Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften interessieren. KISS bedeutet keep it small and simple - schlank und einfach. Wir laden die Einwohner/innen der Stadt Zug herzlich ein, mit uns zusammen das Projekt KISS aufzubauen. 

Es geht um ein Geben und Nehmen - um Begleitung und Betreuung. Mit Nachbarschaftshilfe unterstützen Menschen einander, so dass vor allem ältere Menschen und auch jüngere in Notsituationen (Unfall, Krankheit) möglichst lange gut begleitet und betreut in ihrem Zuhause bleiben können. Selbstverständlich können auch junge Menschen mit ihrer Hilfe mittun und kommen so in den Genuss, für sich eine Altersvorsorge mit einem Zeitkonto aufzubauen.

Zäme goht alles liechter!

Tabea Zimmermann Gibson
Präsidentin KISS Genossenschaft Zug

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Neuer Film zu KISS Genossenschaft Zug

Berührender Film
Schaut euch das tolle Werk an und lasst euch von den Stimmungsbildern des letzten Mittagstischs und den Aussagen von Mitgliedern begeistern. Sie handeln davon, wieso sie so gerne bei KISS dabei sind!
Grosses DANKE an unser Mitglied Walter Bucher.
Er hat diesen Film für uns unter Mitarbeit von Susanna Fassbind realisiert. Helen Rufer und Gordana Klaric, die  beiden Koordinatorinnen der KISS Genossenschaft Zug, haben organisatorisch ebenfalls mitgewirkt.

Genauso grosses DANKE an alle, die sich für ein Interview zur Verfügung gestellt haben.

Edith Stocker
Geschäftstellenleiterin
KISS Genossenschaft Zug

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Aktuelles

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Newsletter der KISS Genossenschaft Zug, 10. Februar 2019


Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter, liebe Interessierte

Heute informieren wir Sie über Termine der anderen Art: Über KISS Zug wird im 3sat und ZDF berichtet, Mitglieder unserer Genossenschaft haben bei den Filmaufnahmen mitgemacht. Und Benevol offeriert Freiwilligen für zwei Shows Tickets zu einem vergünstigten Preis als Anerkennung für ihre Arbeit (mehr Details unten).

Im Dezember 2018 fanden bei KISS Zug Dreharbeiten statt zum Thema „Einsamkeit". In zwei deutschen Fernsehdokus wird dieses Thema nun aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Der 3sat Film präsentiert die wissenschaftlichen Fakten im Zusammenhang mit Einsamkeit. Der ZDF Film fokussiert auf den emotionalen Wert von Zusammengehörigkeit. Für die beiden Dokus wurde an verschiedensten Schauplätzen in Europa gedreht.

KISS Zug wird in beiden Filmen als eine gelungene Initiative dargestellt, wie Vereinsamung vermindert werden kann. Wir sind gespannt, was aus den vielen Aufnahmen mit Zuger KISS-Mitgliedern entstanden ist. Über Ihr Feedback freuen wir uns - es kann uns auch helfen, unser Angebot anzupassen und zu verbessern. Hier nun die Details zu den beiden Fernsehdokus: 

3sat, Do 14. Februar 19, 20.15 h, Epidemie Einsamkeit

Jeder Mensch ist phasenweise einsam. Relativ neu ist die Erkenntnis, dass chronische Einsamkeit krank machen kann. Betroffen sind nicht nur Ältere, sondern auch jüngere Erwachsene.
Die Filmemacherinnen besuchen einsame Menschen in Hamburg, Berlin, in der Schweiz und im englischen Städtchen Frome und sprechen mit ExpertInnen über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Ursachen von Einsamkeit.   Mehr auf: www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/199116/index.html 

ZDF, Sa 23. Februar 2019, 17.35 h, Plan b – Gemeinsam statt einsam – Vom heilsamen Miteinander

Nie war es leichter, sich zu vernetzen, als heute. Trotzdem fühlen sich immer mehr Menschen einsam. Das hat gravierende Folgen: Chronische Einsamkeit kann im schlimmsten Fall krank machen. Die Gründe für Einsamkeit sind so vielschichtig wie das Gefühl selbst.

Der ZDF-Film stellt verschiedene Initiativen vor, die Einsamkeit vermindern helfen, darunter die KISS Genossenschaft Zug.   Mehr auf:www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-gemeinsam-statt-einsam

 

Das Angebot von Benevol: Voca People und Magic of Motown

Voca People

Nur mit ihrer Stimme ausgerüstet singen sich die Voca People quer durch unsere Musikgeschichte und interpretieren in ihrer weltweit gefeierten und äusserst amüsanten Show über 70 Superhits, von Mozart bis Jackson. VOCA PEOPLE, das sind acht Stimmbandakrobaten, die Orchester und Sänger zugleich verkörpern und mit gewaltiger Stimmkraft das Publikum auf der ganzen Welt begeistern.

Di. 5. März 2019, Mi. 6. März 2019, Do. 7. März 2019 

The Magic of Motown

In der gefeierten englischen Music-Show «The Magic of Motown» sind 40 der grössten MOTOWN-Songs zu hören wie «Ain’t No Mountain», «Dancing in the Street», «Superstition», «Papa Was a Rolling Stone» und viele mehr. Über eine Million begeisterte BesucherInnen haben alleine in England die Show gesehen. Nun kommt «The Magic of Motown» mit der englischen Originalbesetzung das erste Mal in die Schweiz.

Di. 12. März 2019, Mi. 13. März 2019 , Do. 14. März 2019  

Buchen Sie Ihre Tickets zu 35 Franken pro Person hier mit dem Promotionscode BENEVOL35 oder über die Hotline 0900 444 262 (CHF 1.19/Min.) mit demselben Codewort. Das Angebot gilt für höchstens 6 Tickets pro Person. Der Rabatt ist nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar.

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und jeweils einen interessanten Abend mit den beiden deuten Fernsehdokus und mit der einen oder sogar beiden Shows Voca People und The Magic of Motown.

 

Tabea Zimmermann Gibson

Präsidentin KISS Genossenschaft Zug

KISS Genossenschaft Zug
Präsidentin
Schanz 4
6300 Zug
Telefon +41 76 283 50 90
stadtzug@kiss-zeit.ch

 

 

 Zeit bleibt wertvoll

 


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Nachbarschaftshilfe im Trend

Knapp 12000 Stunden Freiwilligenarbeit wurden bei der Nachbarschaftshilfe Kiss seit der Gründung geleistet. Die Präsidentin KISS Genossenschaft Zug, Tamara Zimmermann Gibson, gibt im grossen Weihnachsinterview der Zuger Zeitung vom 24. Dezember Auskunft über das bisher Geleistete und was zukünftig geplant ist.
 
Vanessa Varisco 24.12.2018
 
Tabea Zimmermann Gibson verrät, wie es in Zukunft weitergeht mit der Kiss Genossenschaft. (Bild: Maria Schmid (Zug, 22. Dezember 2018))

Kürzlich konnte die Kiss Genossenschaft ihr 200. Mitglied aufnehmen. «Wir profitieren von Mund-zu-Mund-Propaganda. Viele, die uns kennen, berichten Bekannten von ihren Erfahrungen», berichtet Tabea Zimmermann Gibson, Präsidentin von Kiss Zug. Aufgrund der finanziell beschränkten Mittel sei Kiss auf solche Werbung angewiesen. Denn grosse, mediale Präsenz könne sich die Genossenschaft nicht leisten.

Die freiwillig geleistete Arbeit führt dann zu einem Zeitguthaben, dass bei Bedarf später bezogen und verschenkt werden kann. Insgesamt sind seit der Gründung 2016 bis zum Herbst 2018 knapp 12 000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet worden, 4900 davon allein in diesem Jahr. «Erfahrungsgemäss kommen Ende Jahr noch einige Stunden dazu», erklärt Tabea Zimmermann. Nicht, weil alle diese Stunden in den letzten drei Wochen des Jahres geleistet würden, sondern weil die Koordinatoren die Freiwilligen gegen Ende Jahr noch einmal daran erinnern, dass sie ihre Stunden melden.

Stadt unterstützt Genossenschaft weiter

Seit der Gründung hat sich einiges verändert, vor allem die Abläufe seien klarer. «Nach der ersten Wachstumsphase haben wir eine Routine, und die Koordinatorinnen kennen unsere Mitglieder schon sehr gut, was ihre Arbeit vereinfacht», weiss Zimmermann. Denn die Nachbarschaftshilfe wird bei Kiss durch Koordinatorinnen organisiert. Sie bringen Hilfesuchende und Helfende zusammen. Was laut der Präsidentin gut funktioniere. «Ausserdem gelingt es uns so die Qualität hochzuhalten und die Tandems von Leistungsempfängern und Hilfesuchenden individuell zu betreuen», betont sie.

Die Koordinatoren wie auch die Geschäftsleitung werden entschädigt. Die Stadt Zug hat die Genossenschaft von Anfang an finanziell unterstützt und kürzlich bekanntgegeben, dass sie dies auch künftig tun werde mit jährlichen 20 000 Franken. «Da die langfristige Finanzierung noch nicht gesichert ist», so Zimmermann. «Wir können diesen Beitrag gut gebrauchen.» In Zukunft will Kiss aber ein Netz an privaten Investoren und Joint Ventures aufbauen, auch im Bereich der Digitalisierung und Blockchain. So soll die Genossenschaft schliesslich über genügend Ressourcen verfügen, um zu wachsen. Zu der Nachbarschaftshilfe gehören weiter die Kitt-Treffen wie Kiss-Kafis und Mittagstische.

Neue Gruppen

Dadurch, dass die Genossenschaft an Mitgliedern gewonnen hat, können nun auch individualisierte Gruppen angeboten werden. «Unter anderem haben wir eine Dekorationsgruppe und Kiss-e-Kafis», verrät die Präsidentin. Eine solche Angebotserweiterung sei nur möglich, weil die Genossenschaft deutlich mehr Mitglieder verzeichnen könne. «Anfangs hatten wir mehr Leute, die helfen wollten. Inzwischen hat sich das eingependelt», berichtet sie. Traditionelle Freiwilligenorganisationen und das Gewerbe würden dadurch nicht konkurriert, sondern viel mehr ergänzt.

Für die Zukunft hat sich die Genossenschaft noch einiges vorgenommen, auf alle Fälle soll die Bandbreite erweitert werden. «Aktuell steht beispielsweise die Idee eines ‹Notfall-Grosi› im Raum», so Zimmermann. Falls beispielsweise ein Kind krank sei und zu Hause bleiben müsse, springe eine ältere Person aus dem Netzwerk von Kiss ein, sodass die Eltern dennoch zur Arbeit fahren können.

Auch sollen mehr Menschen aus den verschiedenen Quartieren der Stadt Zug angesprochen werden, sodass künftig mehr Treffen in den einzelnen Quartieren stattfinden könnten. Dank dieser individualisierten Hilfe bekommt Kiss viel positive Rückmeldung von den Beteiligten. «Für sie ist es eine sinnstiftende Arbeit», führt Zimmermann aus. So würden die wenigsten wegen der Zeitgutschrift mitanpacken, sondern vielmehr, weil sie tatsächlich Freude daran hätten, zu helfen. Die Aktivitäten führen zu Begegnungen. «Denn das ist auch ein Teil der Freiwilligenarbeit», wie die Kiss-Präsidentin ausführt.

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KISS Genossenschaft Zug wird unterstützt von:

Lotteriefonds des Kantons Zug
 
 
 
Stadt Zug 
 

 

Bürgergemeinde Zug
www.buergergemeinde-zug.ch
 
 
 
 
Beisheim-Stiftung